Keine Gedanken zum Katechismus

Angeregt durch die Post-Trilogie von Ameleo zum Katechismus und der kleinen Diskussion in den Kommentaren dazu, wollte ich eigentlich auch einen eigenen Post mit meinen Gedanken zum Katechismus veröffentlichen. Gestern habe ich gesehen, dass mir Frischer Wind zuvorgekommen ist. Das alleine wäre noch kein Grund, aber als ich so weiterstöberte in älteren Posts war ich über den teilweise doch recht unsachlichen und rüden Ton in der Diskussion erstaunt, sodass ich (erstmal) nichts mehr dazu sage.

Um mich da voll mit einzumischen, fühle ich mich als (katholische) Bloggerin noch zu „jung“. (Das Wort Blogozese mag ich grad gar nicht benutzen, da ich sie nicht als eine solche konservative und papsttreue Einheit sehe wie auf Demut Jetzt! beschrieben.)

Ich kann voller Überzeugung sagen „Ich bin katholisch“, ich halte den Katechismus für wichtig, aber ich denke, wenn Jesus nochmal auf die Erde kommen würde, hätte er sicher manches auszusetzen an seiner Kirche. Leider haben wir keinen Propheten oder Apostel mehr, der uns sagt, wie wir es machen sollen. Oder haben wir zu viele?
Aber wir brauchen auch überhaupt keinen, denn Gott hat uns ja sein Wort geschenkt. Und darauf sollten wir (wieder) mehr hören, auf das, was uns als Zeugnis überliefert ist: die Bibel. Und die Nächstenliebe, die vor dem Gesetz steht.

Für mich heißt es erstmal: mehr bloggen, weniger lesen.

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