Auftakt

zu einer neuen (bzw. überhaupt einer) Serie auf dem Blog: Katholisch für Anfänger und Heidschnucken*

Im Artikel über mich und das Blog hab ich von meinem inneren Gespräch erzählt, der ausschlaggebend für das Schreiben dieses Blogs war. Es war ein Gespräch mit mir selbst, indem ich (in der Rolle einer fiktiven Freundin) mir selbst Fragen zu meinem Glauben stellte und diese dann natürlich auch mir selbst beantwortete. (Klingt jetzt beim Aufschreiben schizophrener als es in der Realität war 😉 )

Solche Gesprächen passieren in meiner Lebenswirklichkeit (leider) viel zu selten, aber manchmal gibt es sie doch, die Fragen „Was ist denn ein Tabernakel?“ „Ist das nicht eklig, wenn alle mit ihren Händen in das Weihwasserbecken fassen?“ Und manchmal, wenn ich meine Freundin mit in die Kirche nehme, sehe ich förmlich die Fragezeichen auf ihrer Stirn „Das ist doch alles Hokuspokus hier, oder?“

(Spannenderweise gibt es tatsächliche eine Theorie zum Ursprung des Wortes Hokuspokus, der direkt mit der katholischen Messe zu tun hat…)

Nach und nach soll hier also auf solche und ähnliche Fragen geantwortet und z.B. auch der Ablauf der Messe erklärt werden. Wenn dem ein oder anderen Leser eine Frage dazu auf den Nägeln brennt, dann nur her damit (als Kommentar z.B. hier oder per Mail, siehe Über/Kontakt). Aber bitte keine tief theologischen Fragestellungen. Ich bin Laie, ich bin einfach nur eine gläubige Katholikin, die aus ihrer Lebenswirklichkeit erzählen will.

*Bei mir zu Hause hat sich der Begriff „Heidschnucke“ (abgeleitet von Heiden) als Bezeichnung für Nicht-Gläubige etabliert. Denn Nicht-Gläubige klingt so negativ und abstrakt, so aktiv nicht-glaubend. Meine Freundin meinte in diesem Zusammenhang mal, sie sei kein Atheist, sie wisse nicht, ob es Gott gibt, aber sie könne nun mal nicht glauben, deswegen sei ihr das Wort Atheist oder Heide aber zu stark kontra und so sind wir zu Heidschnucke gekommen. Tatsächlich sind Heidschnucken übrigens Hausschafe.

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