„Ganz nah bei dir und du bei mir“

So lange war es still hier, das ist überhaupt nicht gut für einen Blog, ich weiß. Aber ich bin kein Profi-Blogger und offenbar ist das Blog-Schreiben unter den ersten Sachen, die wegfallen, wenn zu viel anderes ansteht. Und das tat es wahrlich in letzter Zeit.

Ich habe den Umzug zurück nach Deutschland endlich hinter mich gebracht. Zurück aus dem Exil in der alten Heimat! 🙂 Gut, im Moment noch wie im Wartezimmer – ohne Job, ohne eigene Wohnung, aber das wird sich hoffentlich bald ändern. An dieser Stelle ein Hoch auf die Familie, wo immer ein Fleckchen für mich frei ist!

Zur Zeit bin ich also irgendwie „dazwischen“: zwischen Italien und Deutschland, zwischen Familientrubel und neuem eigenen Leben, zwischen dem alten und dem hoffentlich bald neuen Job, zwischen Sehnsucht und Heimatgefühlen. Ich hoffe, dieser Zustand hält nicht zu lange an, denn dann werde ich unruhig und trübsinnig. Doch im Moment geht es mir sehr gut.

Und das liegt vor allem an IHM. Es ist gerade so einfach zu glauben, so selbstverständlich mich in Gottes Nähe zu wissen, ihn zu spüren. Ich fühle mich so getragen und geborgen – und es ist ein so tolles Gefühl!

Kein schlechtes Gewissen, wenn ich die Bibellektüre nicht geschafft habe, kein Pflichtgefühl zum Abendgebet – es läuft alles so leicht. Es wird wohl leider nicht „ewig“ so weitergehen, aber daran denke ich jetzt nicht, ich genieße!

Und damit ich mich in kommenden schwerer Zeiten im Glauben daran erinnern kann, schreibe ich es hier auf 🙂

Bis bald, ein schönes Wochenende euch und Gottes Segen!kloster helfta

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